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Volleyball für jeden - ein Ziel, an dessen Verwirklichung in der Volleyball-Abteilung des Hammer Sportclubs intensiv gearbeitet wird
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HSC 08 -TuB Bocholt III: 0:3

Volleyball-Verbandsliga: Hammer SportClub 2008 -TuB Bocholt III: 0:3 (16:25; 20:25; 23:25)

HSC-Volleyballer mit erster Heimniederlage
Deutliche Niederlage sorgt keinesfalls für Resignation

HAMM –  Obwohl das vorerst letzte Samstagabendspiel in der heimischen Franz-Voss-Halle sehr viel schneller als erwartet zu Ende war und wie insgeheim befürchtet die junge Mannschaft des TUB Bocholt überschwänglich einen 3:0-Sieg (25:16, 25:20, 25:23) feiern konnte, wirkten die heimischen Volleyballer keinesfalls resigniert. Vielmehr beschäftigten sie sich auch lange nach dem Abpfiff mit Verlauf der Partie und analysierten dabei vor allem die Bereiche, in denen ihnen die jungen Nachwuchsspieler des Bundesligisten deutlich überlegen waren.

Dabei wurde gleich in den ersten Ballwechseln deutlich, dass die Bocholter Gäste völlig unbekümmert in die Begegnung gingen und die Defizite im Hammer Spiel schonungslos offenlegen konnten. Vor allem beim Einsatz ihrer Schnellangreifer agierten sie äußerst variabel und wirbelten den Hammer Mittelblock gehörig durcheinander. Diese Probleme erwiesen sich besonders deshalb als schwerwiegend, weil der HSC an diesem Abend vor allem beim Nutzen der sich dennoch zahlreich bietenden eigenen Chancen nicht effektiv genug agieren konnte. „Wenn wir heute Lukas und Jan auf dem Spielfeld gehabt hätten, wären wir wahrscheinlich nicht so stark ins Hintertreffen geraten. Andererseits wären dann aber gerade unsere Schwachpunkte wahrscheinlich nicht so deutlich aufgedeckt worden“, kann auch Spielertrainer Carsten Pahlplatz der deutlichen Unterlegenheit fast etwas Positives abgewinnen. „Wenn es uns gelingt, an diesen Schwächen zu arbeiten werden wir natürlich besonders dann, wenn die beiden wieder voll ins Geschehen eingreifen können, deutlich stärker in die Rückrunde gehen“, ist er sich sicher, dass die Niederlage so bitter sie auch ist, vieles bewegen wird.

So hatten die Bocholter Talente im ersten Satz wenig Mühe, nach einem ausgeglichenen Auftakt davon zu ziehen, da sie einerseits keine große Mühe hatten, sich im eigenen Angriff durchzusetzen und der Hammer Verbandsligist in der Aufschlagannahme und im Angriffsabschluss einfach zu viele Fehler produzierte, um tatsächlich mithalten zu können. Allerdings ergab sich die Mannschaft keinesfalls kampflos ihrem Schicksal und zeigte, dass auch in dieser Zusammensetzung mehr Potential steckt, als es die Zehn-Punkte-Differenz im ersten Satz befürchten ließ. Obwohl Bocholt in der Folgezeit fleißig weiter durchkombinierte, bleiben die Hammer Volleyballer auf Schlagdistanz, ehe die fehlendende eigene Effizienz im Angriffsabschluss Bocholt in der Satzendphase davonziehen und die vorentscheidenden 2:0-Satzführung erzielen ließ. „Gerade in diesen entscheidenden Phasen fehlten uns Jan und Lukas eben dann doch“, gibt Pahlplatz zu, dass die sicheren Punktelieferanten wahrscheinlich dafür hätten sorgen können, dass man dem Spiel doch noch eine Wende hätte geben können, zumal auch der letzte Satz einen ähnlichen Verlauf nahm. Der HSC hielt aller Defizite zum Trotz mit, um in der Schlussphase die wichtigen Angriffsbälle nicht im gegnerischen Feld unterbringen zu können. Auch wenn sich der HSC mit dieser Niederlage zunächst einmal aus dem direkten Duell um den Aufstiegsrelegationsplatz verabschiedet, wird man die vierzehntägige Wettkampfpause nutzen, um an den aufgezeigten Defiziten zu arbeiten, um möglichst die beiden Dezember erfolgreich gestalten zu können. Dann wird zumindest Jan Bernardy wieder mit von der Partie sein und wahrscheinlich auch Lukas Haverkamp wieder langsam ins Training einsteigen können.

Für den HSC spielten:
Barth, Boelcke, Breuer, Geißler, Gonsirowski, Pahlplatz, Ritter, Tröster, Voigt

Abteilungsleitung

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