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HSC-Volleyballer fahren wichtigen Sieg ein

Volleyball-Verbandsliga:
Soester TV - Hammer SportClub 2008 1:3 (25:23; 20:25; 22:25; 14:25)

Nervenstarker Auftritt hält Soest auf Distanz

SOEST –  Relativ entspannt beschrieb Hamms Zuspieler Carsten Pahlplatz am späten Sonntagabend das, was ihn und seine Mitstreiter garantiert Stunden zuvor einige Nerven gekostet haben dürfte: „Wir hatten uns ab dem zweiten Satz auf die Gegebenheiten eingestellt und so haben so gespielt, dass wir die Punkte einfahren konnten“, umschreibt er vielsagend die Geschehnisse auf dem Parkett der Soester Heimspielhalle. Mangels einer neutralen (Schiedsrichter-)Beobachtung wird sich ohnehin nicht klären lassen, was den Referee der ohnehin brisanten Partie in der Bördestadt bewogen haben mag, gleich zu Beginn der Partie vor allem bei der Beurteilung der Hammer Ballaktionen ein ungewöhnlich strenges Maß anzulegen. „Man hatte fast das Gefühl, dass der Pfiff schon unterwegs war, bevor wir den Ball überhaupt berührt hatten“, zeigt sich auch HSC-Libero Jan Gonsirowski von der speziellen technischen Leitlinie des Schiedsgerichts überrascht. „Die ersten sechs Punkte für Soest resultierten ausschließlich aus abgepfiffenen technischen Fehlern auf unserer Seite“, beschreibt er konsterniert das, was sich im Soester Archigymnasium abgespielt hatte.

Da ein solcher Spielstart egal in welcher Liga auch immer mehr als ungewöhnlich ist, verwundert es wenig, dass die Hammer schon einige Zeit benötigten, um sich von diesem Schock und den ganz sicher hitzigen Diskussionen zu erholen. Diese Zeit hatten die Gastgeber genutzt, um die leichten Punkte nutzend ein großes Punktepolster aufzubauen, dass ihnen schlussendlich zum ersten Satzgewinn reichen sollte.

Angesichts des Aussichtlosigkeit, die Regelinterpretationen nachvollziehen zu können, hatten die Hammer Volleyballer indes den einzig richtigen Schritt vollzogen und nahmen die Partie unter den ungewöhnlichen Bedingungen neu auf. „Wir waren eigentlich im ersten Satz schon dran, konnte diesen aber angesichts des unerwarteten Anfangsrückstands nicht mehr drehen“, freut sich Jan Bernardy, der wie der ebenso schmerzlich vermisste Lukas Haverkamp endlich wieder ins Spielgeschehen eingreifen konnte, dass es ab Satz zwei deutlich besser für den HSC-Express lief. Soest, das mit einem Sieg an den Gästen vorbei gezogen werde, hatte immer größere Probleme, die Oberhand zu behalten, auch wenn Zuspieler Carsten Pahlplatz auf Hammer Seiten in brenzligen Situationen darauf verzichtete, den technisch schwierigeren Ball zu spielen. Von den zwischenzeitlich zumindest aus Hammer Sicht noch immer kuriosen Entscheidungen ließ man sich zusehends weniger beeindrucken und fand immer häufiger die passende sportliche Antwort.

„Wir haben im Gegensatz zur Niederlage gegen Bocholt vor allem in der Annahme sehr viel stabiler gespielt und in den entscheidenden Phasen einen kühlen Kopf gewahrt“, ist man sich auf Hammer Seiten einig, wie man selbst dem Spiel die entscheidende Wendung geben konnte. Spätestens, als Soest mit 1:2-Sätzen ins Hintertreffen geraten war, hatten die Hausherren offensichtlich den Glauben an einen eigenen Sieg verloren, so dass der HSC den abschließenden Satz deutlich und somit auch drei wichtige Punkte einfahren konnte. Somit hat das Team aus eigener Kraft die Angriffe der Verfolger abgewehrt und kann in der nächsten Woche als Tabellendritter in die Rückrunde starten.


Vorbericht:
Volleyball-Verbandsliga: Soester TV - Hammer SportClub 2008

Nur ein Sieg rettet die erste Verfolgerposition

HAMM –  Ob sich die Hammer Verbandsligavolleyballer vor ihrem letzten Hinrundenspiel am Sonntagnachmittag um 17:00 Uhr in Soest über ein halbvolles Glas freuen oder ein halbleeres Glas ärgern sollen, hängt philosophischer Weise zusätzlich von dem Ausgang der Partie in der Bördestadt ab. Nachdem die HSC-Volleyballer durchaus erfolgreich in die Saison gestartet waren und sich berechtigte Hoffnungen machen konnten, zumindest um den Aufstiegsrelegationsplatz mitzuspielen, könnten die letzten drei Spieltage Skeptiker dazu bewegen, zumindest vorsichtig einen Blick auf das Ende der Tabelle zu richten. Dort punkten die im Saisonviertel erfolglosen Mannschaften inzwischen kräftig, so dass die Mannen um Zuspieler Carsten Pahlplatz gut beraten sind, am Sonntag möglichst viele Punkte aus Soest mitzubringen. Mit einem Sieg würde man nicht nur verhindern, dass der Lokalrivale am HSC vorbei zieht, sondern vielmehr auch dafür sorgen können, dass man die ursprünglichen Ziele nicht komplett aus dem Auge verliert.

Dass der kleine Einbruch in der Erfolgsbilanz keinesfalls motivationale sondern vielmehr auch personelle Gründe hat, ist trotz des Engagements des inzwischen zahlenmäßig stark gewachsenen Pools an Ergänzungsspielern nicht ganz von der Hand zu weisen. „Bei den letzten Spielen konnte wir nicht ganz kompensieren, dass uns mit Jan Bernardy und Lukas Haverkamp eben zwei Leistungsträger fehlen“, erklärt Carsten Pahlplatz, dass er angesichts der vier Punkte, die seine Mannschaft gegen zwei Teams vom Tabellenende abgegeben hat, in Panik verfällt. „Wir haben gegen Bocholt erlebt, dass die für die beiden nachrückenden Spieler ihre Sache ordentlich gemacht haben, sie in den entscheidenden Phasen diese aber eben noch nicht vollständig ersetzen können“, ist er im Grunde genommen froh, hier zwangsweise Alternativen ausprobiert haben zu müssen.

So sieht er durchaus mit Wohlwollen, dass sich dort, wo früher kaum ein trainingsbereites Grüppchen zusammen finden konnte, inzwischen bis zu 14 Spieler tummeln, die mittelfristig dafür sorgen können, dass die HSC-Männer ihren Zielen nahe kommen. Natürlich verschweigt er dabei nicht, dass er für die Partie gegen Soest darauf hofft, dass er neben Jan Bernardy den rekonvaleszenten Lukas Haverkamp aufstellen zu können. Letzter wird allenfalls kurzfristig vor der Partie entscheiden, ob ein Einsatz schon wieder möglich ist und im Anblick auf die kommenden Aufgaben im Zweifel eher kein Risiko eingehen.

„Idealer Weise schlagen wir Soest am Sonntag und können uns dann für die Rückrunde immer noch überlegen, wie wir mit der Situation rund um unsere Ergänzungsspieler umgehen“, formuliert Co-Spielertrainer seine Wünsche salomonisch, wohlwissend, dass er selbst auf dem Feld viel dazu beitragen kann, die zukünftigen Rahmenbedingungen für eine sorgenfreie Integration weiterer Spieler zu schaffen. Dazu müssen die heimischen Volleyballer allerdings gegenüber den letzten Auftritten vor allem in den offensiven Bereichen Angriff und Aufschlag deutlich zulegen, um das sich leerendes Glas wieder aufzufüllen.

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