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HSC-Volleyballer überwintern auf Rang drei

Marl gegen wiedererstarkten HSC chancenlos

MARL – Gerade einmal 50 Minuten währte die sportliche Wiederbegegnung der HSC-Volleyballer mit dem Team um Magnus Schroer, ehe den ehemaligen Weggefährten die Möglichkeit geboten wurde, sich ein wenig über die gemeinsamen Zeiten auszutauschen. Dass sich der Marler Verbandsligist den Verlauf der Partie anders vorgestellt hatte, als es der Hammer SportClub beim souveränen 3:0-Sieg (25:15, 25:14, 25:19) zugelassen hatten, tat indes dem vorweihnachtlichen Austausch keinen Abbruch.

Dennoch hatten sich die Ruhgebietsvolleyballer den Sonntagnachmittag garantiert etwas anderes vorgestellt, zumal sie nach ihrem überraschenden Sieg gegen den aufstrebenden TuB Bocholt im Nachholspiel die Möglichkeit gehabt hätten, mit einem dreifachen Punktgewinn die Abstiegsregionen zu verlassen und den Startschuss für eine erfolgreiche Rückrunde zu geben. Dass Marl schlussendlich trotz aller Informationen über die Stärken und Schwächen der HSC-Mannschaft, die sicherlich von Magnus Schroer überliefert wurden, chancenlos blieb, lag ganz sicher auch daran, dass die HSC-Volleyballer aus den Problemen der Hinrunde gelernt hatten und von Beginn absolut konzentriert zu Werke gingen.

„Wir standen in den vergangenen Oberliga-Jahren eigentlich immer unter Druck und hatten häufig gegen an sich überlegene Gegner nichts zu verlieren“, gibt Jan Bernardy zu, dass es ihm und seiner Mannschaft anfangs schwergefallen ist, angesichts der vermeintlichen Überlegenheit gegen die schwächeren Mannschaften der Verbandsliga zu realisieren, dass diese Spiele unter umgekehrten Vorzeichen nicht so nebenbei auf der Habenseite verbucht werden können. Ganz offensichtlich hatte dabei der anfangs hart umkämpfte, dann aber schlussendlich doch deutliche Sieg im Verfolgerduell gegen Soest dafür gesorgt, dass sein Team zum Rückrundenstart endlich die richtige Ausrichtung gefunden hatte, um die eigenen Stärken von Beginn an auszuspielen.

Nicht nur mental sondern eben auch spielerisch präsentierte sich der HSC, der in kompletter Besetzung spielen konnte, als das deutlich überlegene Team. „Wir haben sehr viel sicherer in der Annahme gespielt und hatten mit Ralph Barth eben einen Spieler in unseren Reihen, der uns zusätzlich mit der Ruhe, die er ausstrahlt, Sicherheit gegen hat“, freut sich Zuspieler Carsten Pahlplatz, dass er aus der stabilen Annahme heraus stets mehrere Möglichkeiten hatte, seine Angreifer variabel einzusetzen. Besonders der Umstand, dass mit Sven Geissler ein weiterer junger Spieler sein Debüt im HSC-Trikot gab und sich dabei nahtlos in das gute HSC-Spiel einfügte, bestätigt, dass der Hammer Verbandsligist auf einem guten Weg ist.

So sehr die Marler Volleys auch hofften, dass der HSC vielleicht angesichts der drückenden Überlegenheit doch einen Gang zurückschalten würde und so den Gastgebern doch noch eine Chance lassen würde, ins Spiel zurückzukehren, so unbeirrt zogen der Hammer Volleyballer ihr druckvolles Angriffsspiel durch. Mit diesem erneuten dreifachen Punktgewinn festigen sie zunächst ihren dritten Tabellenrang und werden nunmehr die kurze Weihnachtspause nutzen, um nach einer kurzen Regenerationsphase die Vorbereitung auf das Top-Spiel zu Jahresbeginn zu starten. „Auch wenn uns durch die unglückliche Niederlage gegen Bocholt der Weg nach ganz oben verwehrt bleiben wird, freuen wir uns schon jetzt auf das Duell mit Solingen“, erklärt Jan Bernardy, dass sein Team dem Duell mit der Bundesliga-Reserve aus dem Bergischen Land entgegenfiebert und früh mit der sportlichen Vorbereitung beginnen wird.


Vorbericht:
Wiedersehen mit Ziehvater Magnus Schroer in Marl
Herren-VL: SG Volleys Marl - Hammer SportClub 2008

HAMM – Macher, Mentor, Möglichmacher – die Liste der Funktionen, die Magnus Schroer mehr als zwei Jahrzente lang im Hammer Volleyball mit Leben gefüllt hat, lässt sich sicherlich noch um einiges erweitern. Um so erstaunt es zunächst vielleicht, dass er am Sonntagnachmittag um 15:00 Uhr auf Seiten des Marler Volleys aktiv sein wird und bestimmt alles daran setzen wird, dem Hammer Team, das er selbst im wesentlichen aufgebaut hat, das Leben schwer zu machen. „Der Schritt, den Magnus gegangen ist, ist doch absolut konsequent und nachvollziehbar und hat größten Respekt verdient“, erklärt HSC-Abteilungsleiter Volker Pfadenhauer, dass er das Engagement des Ziehvaters der aktuellen HSC-Mannschaft durchaus verstehen kann. „Magnus hat ganz klar formuliert, dass er der Mannschaft nach seinem Rückzug aus der Hammer Volleyball-Landschaft bestmögliche Voraussetzungen für einen Neustart schaffen will und die Entwicklung der Mannschaft durchaus wohlwollend weiterverfolgen wird“, informiert er weiter über den Hintergrund des Wechsels des kompletten Spielerkaders zum Hammer SportClub, mit dem die Mannschaft auch formell eine Abnabelung von alten Gewohnheiten vollzogen hat. Dass diese Umstellung eben vielleicht schwierig wäre, wenn der Senior-Chef noch immer – wenn vielleicht auch nur sporadisch - auf dem Spielfeld stehen würde, liegt auf der Hand und erklärt ganz sicher, warum er am Sonntag eben auf der anderen Seite des Netzes stehen wird.

Nicht nur weil es im Männerbereich durchaus nicht unüblich ist, dass vor der Partie ausgehandelt wird, wer denn die nach dem Spiel gemeinsam zu trinkenden Durstlöscher bezahlt, darf man gespannt sein, dürfte es spannend sein, an wen diese gemeinsame Runde gehen wird. „Wir zahlen sie sicherlich gern, wenn wir dafür die drei Punkte dafür mitnehmen“, gibt sich Jan Bernardy im Vorfeld der Partie forsch, was die Zielevorgabe für diese besondere Partie angeht. Deutlich merkt man ihm dabei die Erleichterung, die der anfangs hart erkämpfte Sieg in der Vorwoche in Soest ausgelöst hat, an. Nur durch diesen konnte sich die Mannschaft den dritten Tabellenrang sichern, den es nunmehr gegen die Gastgeber zu verteidigen gilt.

Die Nachfolgemannschaft des ehemaligen VC Marl wird allerdings am Sonntag nicht viel zu verschenken haben, da das Team nach den anfänglichen beiden Erfolgen zuletzt fünf Mal in Folge nicht gewinnen konnte und inzwischen auf den vorletzten Tabellenplatz abgerutscht ist. „Wir dürfen jetzt nicht wieder den Fehler machen, zu glauben, dass gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner nun alles von alleine läuft“, warnt Zuspieler Carsten Pahlplatz, allzu locker in die Begegnung zu gehen. „Marl wird in der Rückrunde alles versuchen, um in der Liga zu bleiben und den Vorteil der Einzelspiele zu erhalten“, ist er sich sicher, dass es vor allem den Marler Routiniers nicht allein um die sportliche Herausforderung sondern eben auch um die mit einem möglichen Abstieg verbundene Rückkehr zu den ungeliebten Doppeltspieltagen geht. Auch wenn diese zusätzliche extrinsische Motivation zunächst befremdlich klingt; sie wird ganz sicher dazu führen, dass die Mannschaft den Empfehlungen von Magnus Schroer, der die Eigenarten der HSC-Spieler natürlich bestens kennt, aufmerksam lauschen wird. Da die Hammer Volleyballer bis auf den verletzten Jan Gonsirowski komplett nach Marl fahren werden, ergeben sich allerdings viele verschiedene taktische Varianten, mit Hilfe derer das Marler Konzept ins Wanken gebracht werden kann.

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Volker Pfadenhauer

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