VB_Start

Volleyball für jeden - ein Ziel, an dessen Verwirklichung in der Volleyball-Abteilung des Hammer Sportclubs intensiv gearbeitet wird
Wenn auch dich diese athletische und dynamische Sportart faziniert oder du Volleyball gerne kennenlernen möchtest, schau dir unsere Trainingszeiten an. Bestimmt ist auch für dich ein passendes Programm dabei. Bei Fragen helfen dir unsere Ansprechpartner gerne weiter.

Starke Nerven sichern den wichtigen 3:0-Sieg

Volleyball-Verbandsliga:
SuS Oberaden - Hammer SportClub: 0:3 (26:28, 19:25, 17:25)

HSC-Volleyballer bestellen das Feld für Topspiel

OBERADEN –  Mit ihrem fünften Sieg in Folge konnten die HSC-Volleyball-Männer ihre Siegesserie auch gegen den Lokalrivalen aus Oberaden fortsetzen und somit ideale Voraussetzungen schaffen, um am kommenden Sonntag vor heimischer Kulisse den bisherigen Tabellenzweiten aus Holsterhausen vom Aufstiegsrelegationsplatz zu verdrängen. Was auf dem Papier nach einem lockeren Sieg gegen einen Tabellenvorletzten aussieht, bedeutete für den Hammer Verbandsligisten am frühen Samstagabend in der Oberadener Römerberghalle doch deutlich mehr Kampf, als die meisten erwartet hatten. So bedurfte es vor allem im ersten Spielabschnitt besonders starker Nerven, um in der Verlängerung den Grundstein für den wichtigen 3:0-Sieg (28:26, 25:19, 25:17) zu legen.

Natürlich hatte die heimischen Volleyballer mit einem bis zu den Haarspitzen motivierten Gastgeber gerechnet, dem angesichts der unerwarteten Niederlagenserie inzwischen das Wasser bis zum Hals steht. Was dem Hammer SportClub neben dem enormen Einsatzwillen des SuS Oberaden anfangs größere Probleme bereitete, war vor allem die hohe Risikobereitschaft, mit der die Gegner ihr Aufschlags- und Angriffsspiel vortrugen. Hier hatte Oberadens A-Lizenz-Trainer Marco Bendig ganze Arbeit geleistet und seiner Mannschafft eingebläut, dass man mit einer Fehlervermeidungstaktik in keinem Fall eine Chance gegen den wiedererstarkten HSC haben würde. „Es war schon deutlich zu merken, dass Oberaden hier nach dem Sekt-oder-Selters-Prinzip agiert hat“, erklärt sich Carsten Pahlplatz die fulminanten Aufschläge, die seine Mannschaft anfangs nur schwer entschärfen konnte. Ganz offensichtlich zeigte Bendigs Konzept Wirkung, schaffte es seine Mannschaft doch, im ersten Satz nicht nur mitzuhalten, sondern sich in der Endphase die scheinbar vorentscheidenden Punkte zu erkämpfen. „Wir wussten, dass Oberaden den Druck nicht konstant würde halten können, wobei es natürlich schon sehr glücklich war, dass sie genau den letzten Punkt im ersten Satz nicht machen konnten“, gibt Pahlplatz zu, dass er froh ist, aus dem 20:24-Rückstand nach der Abwehr von fünf Satzbällen doch noch den Gewinn des ersten Satzes herbei zu führen.

Oberaden blieb natürlich in der Folgezeit bei seiner risikofreudigen Spielanlage und vermittelte auch im zweiten Spielabschnitt durchaus den Eindruck, das scheinbar Unmögliche schaffen und dem Spiel eine Wendung geben zu wollen. Nicht von der Hand zu weisen war indes, dass der Verlust des ersten Satzes doch ein wenig an der inneren Überzeugung, dem hohen Favoriten doch ein Bein zu stellen, genagt hatte. Die Hammer Volleyballer stellten sich zunehmend besser auf das aggressive Spiel Oberadens ein, in dass sich mit fortlaufender Spieldauer immer mehr Fehler einschlichen. Spätestens mit dem Gewinn des zweiten Satzes war der Widerstand der Gastgeber fast vollends gebrochen, so dass sich der HSC auch den dritten Spielabschnitt sichern konnte.

Somit haben die heimischen Volleyballer Wort gehalten und die unglücklichen Niederlagen der zweiten Hälfte der Hinserie kompensiert, so dass man mit lediglich einem Punkt Rückstand in das Topspiel am kommenden Wochenende gehen wird. Auch wenn dabei die jüngsten Erfolge keine Rolle spielen und beide Teams quasi mit offenem Visier agieren müssen, kann der HSC für sich verbuchen, in den vergangenen Wochen erfolgreich aus schwierigen Spielsituationen hervorgegangen zu sein. Insofern war die Partie gegen einen den phasenweise entfesselt aufspielenden SuS Oberaden genau die richtige Vorbereitung auf den vorläufigen Saisonhöhepunkt.

Für den HSC spielten: Barth, Breuer, Gonsirowski, Gossen, Haverkamp, Henning, Pahlplatz, Peltzer, Voigt


Vorbericht:
SuS Oberaden - Hammer SportClub

HAMM –  Mit dem nötigen Respekt werden die Volleyballer des Hammer SportClub 2008 an diesem Wochenende in das Lokalderby gegen den SuS Oberaden gehen, auch wenn die Ausgangslage zumindest auf dem Papier eine leichte Aufgabe verheißt. So macht der Hammer Verbandsligist kein Geheimnis daraus, dass er sich als aktueller Tabellendritter durchaus noch Chancen ausrechnet, den vor ihm platzierten TVG Holsterhausen noch abzufangen und somit an den Relegationsspielen um den Oberligaaufstieg teilzunehmen. Ganz andere Sorgen haben dagegen die Gastgeber, die nach einem guten Saisonstart immer häufiger ohne Punkte blieben und sich gegenwärtig auf einem direkten Abstiegsplatz wiederfinden. Somit werden am Samstag um 18:00 Uhr in der Römerberg-Sporthalle in Oberaden zwei Teams aufeinandertreffen, die beide nichts zu verschenken haben.

In erster Linie wird es für das HSC-Team darum gehen, das in der kommenden Woche stattfindende Duell mit dem unmittelbaren Aufstiegskonkurrenten aus dem Kopf zu bekommen und sich voll auf die nicht zu unterschätzende Aufgabe gegen Oberaden zu besinnen. Der Umstand, dass man das Hinspiel gegen Oberaden vermeintlich deutlich mit 3:0-Sätzen gewonnen hatte, obwohl Carsten Pahlplatz als einziger Zuspieler gar nicht ins Spielgeschehen eingreifen konnte, könnte dabei sein Übriges tun, das Auswärtsspiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir deutlich stabiler agieren und selbst die Initiative ergreifen, auch wenn wir gegen einen vermeintlich leichten Gegner spielen“, beschreibt HSC-Spielertrainer Jan Bernardy den inneren Antrieb seiner Mannschaft, möglichst immer den oberen Bereich der eigenen Leistungsfähigkeit abzurufen. Insofern macht er sich wenig Sorgen, dass die Mannschaft gegen Oberaden wieder in den alten Trott zurückfällt und sich selbst das Leben unnötig schwermacht.

Stattdessen wird man versuchen, den Lokalrivalen permanent unter Druck zu setzen und die Initiative zu ergreifen.

Selbst der bis dahin ungeschlagene Spitzenreiter musste bei seiner ersten Niederlage vor drei Wochen erleben, dass in dieser HSC-Mannschaft mehr steckt, als es die schwachen Ergebnisse im November vermuten ließen. „Wenn es uns gelingt, wie gegen Solingen unsere Schnellangreifer ins Spiel zu bringen, werden wir gegenüber dem Hinspiel einen weiteren Vorteil haben, da wir damals weitestgehend auf das erste Tempo im Angriffsabschluss verzichtet haben“, hofft Zuspieler Carsten Pahlplatz, dass er sich ähnlich wie in den Vorwochen auf eine gute Aufschlagsannahme verlassen und sehr variabel agieren kann.

Auch den Umstand, dass der Rhythmus durch die beiden spielfreien Wochenenden hintereinander ein wenig unterbrochen wurde, lässt er nicht gelten. „Wir haben die drei Trainingswochen intensiv genutzt und freuen uns darauf, dass es endlich wieder losgeht“, gibt er Marschrichtung für die beiden vorentscheidenden Partien vor. Somit hat er es mit seinen Mannschaftskollegen selbst in der Hand, mit einem Sieg gegen den Lokalrivalen die nötigen Punkte zu erzielen, um in der Woche darauf ein Endspiel um den zweiten Tabellenplatz vor heimischer Kulisse austragen zu können.

Abteilungsleitung

volker1
Volker Pfadenhauer

Telefon 02383 - 61 49 651

kompletter Abteilungsvorstand

Beitragsgruppe B

  Euro
Kinder (bis 14 J.) 9.-/Monat
Jugendliche (15 -18 J.) 9.-/Monat
Erwachsene (bis 25 J.) 9.-/Monat
Erwachsene (ab 25 J.) 14.-/Monat
Erwachsene (passiv) 8.25/Monat
Familienbeitrag 29.-/Monat

Beitragsordnung