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Volleyball für jeden - ein Ziel, an dessen Verwirklichung in der Volleyball-Abteilung des Hammer Sportclubs intensiv gearbeitet wird
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HSC-Damen gegen Lüttringen chancenlos

Volleyball-Bezirksliga: SV Lüttringen – Hammer SportClub 2008: 3:0 (25:17; 25:20; 25:16)
 
SOEST – Mit völlig leeren Händen mussten die Bezirksliga-Volleyballerinnen des Hammer SportClubs den Rückweg vom ersten Auswärtsspiel gegen den SV Lüttringen antreten. Dabei fällt es schwer, dem kraftlosen Auftritt der Mannschaft Positives abzugewinnen, zeigten sich die Kontrahentinnen doch in allen Belangen souverän, während des heimischen Volleyballerinnen fast alles, was sie noch vor Wochenfrist gegen Neheim auszeichnete, vermissen ließen.

So sorgte im ersten Satz allein die katastrophale Aufschlagquote dafür, dass sich der HSC selbst aller Chancen beraubte. „Mit elf Fahrkarten in einem Satz gewinnt man eben nun mal nicht mal einen Blumentopf“, sieht HSC-Trainer Pfadenhauer schon hier einen ersten Ansatz, warum seine Mannschaft chancenlos bleiben sollte. Dabei war die hohe Fehlerquote leider nur der Ausdruck der allgemeinen Unsicherheit der Spielerinnen, die an diesem Tag allzu häufig die letzte Entschlossenheit vermissen ließen. Zu sehr ließ man sich von der Dominanz der Lüttringer Hauptangreiferin beeindrucken, die zusätzlich noch die Aufschlagannahme stabilisierte und auch hier fehlerfrei agierte, beeindrucken.

Lediglich dann, wenn HSC-Zuspielerin Julia Hartfiel ihre Schnellangreiferinnen einsetzen konnte, konnte Druck auf den Gegner ausgeübt werden, während der Angriff aus dem hohen Zuspiel einfach viel zu selten den Weg in das gegnerische Feld fanden. „Wir hatten hier einfach nicht den Mumm, selbst Akzente zu setzen“, weiß Pfadenhauer, worin sich die letztlich deutliche Unterlegenheit begründen lässt. Auf Hammer Seiten wird man indes nicht in blinden Aktionismus verfallen, sondern weiterhin daran arbeiten, die Mannschaft auf die wichtigen Spiele gegen die unmittelbare Konkurrenz um den Klassenerhalt am Ende der Hinserie vorzubereiten.

Für den HSC spielten:
Sina Allzeit, Mara Berges, Sophia Brodowski, Sarah Günther, Julia Hartfiel, Lena Hesse, Linda Jakob, Joana Klose, Melanie Meyer, Jule Schellock


Vorbericht:
Volleyball-Bezirksliga: SV Lüttringen – Hammer SportClub 2008

HAMM - An sich hätten die Volleyballerinen des Hammer SportClubs mit ihrer Leistung des Saisonauftakts vollauf zufrieden sein können, schafften sie es doch, den favorisierten TV Neheim beim fast zwei Stunden andauernden Saisonauftakt bis zum Ende Höchstleistungen abzufordern. „Wir dürfen nicht den Fehler machen, den verpassten Chancen nachzutrauern“, versucht HSC-Trainer Volker Pfadenhauer die Aufmerksamkeit der Mannschaft gleich wieder auf den nächsten Gegner zu fokussieren. Er sieht die Mannschaft auf einem guten Weg und weiß nur zu gut, dass manchmal auch ein bisschen Geduld gefragt ist, um sich auf einem höheren Leistungsniveau zu etablieren.

Genau mit dieser Überzeugung sollte seine Mannschaft auch am Samstagmittag um 13:30 Uhr in Soest zu Werke gehen, wenn es mit dem SV Lüttringen gegen einen Mitaufsteiger gehen wird. Auch wenn die kommende Aufgabe vermeintlich leichter scheint, warnt der HSC-Coach gleichfalls davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. So musste Lüttringen vor zwei Jahren zwar den Abstieg aus der Bezirksliga verkraften, hatte in den Vorjahren aber mehrfach an die Toren zur Landesliga angeklopft und seine Bezirksklasse im letzten Jahr nach Belieben dominiert. Auch die Eindrücke, die beim 3:0-Sieg der Sauerländerinnen gegen den Lokalrivalen OSC Hamm gewonnen werden konnten, sind mit Vorsicht zu genießen, da Heessen einen rabenschwarzen Tag erwischt und sich entsprechend schwach präsentiert hatte. Die HSC-Damen sind  also gut beraten, an dem eingeschlagenen Weg fest zu halten und selbst Akzente zu setzen. „Wir dürfen nicht darauf warten, dass uns irgendjemand etwas schenkt“, weiß die landesligaerfahrene Zuspielerin Julia Hartfiel nur zu genau, dass sie mit ihrer Mannschaft mindestens das Niveau des Neheim-Spiels erreichen muss, um gegen Lüttringen zu bestehen.

Ungewohnter Gegner

Volleyball-Kreisliga: Soester TV III Jungen - Hammer SportClub II

HAMM – Zunächst könnte man an einen Tippfehler glauben, wenn man auf die Ansetzung des zweiten Spiels der HSC-Nachwuchsvolleyballerinnen in der Damen-Kreisliga schaut. In der Tat werden die Mädchen aber gegen eine U18-Jungenmannschaft, die außer Konkurrenz in der Damenliga spielt, antreten. Somit reagiert der Volleyballverband auf die sehr geringe Anzahl männlicher Nachwuchsmannschaft, die außer Konkurrenz gegen die Damen spielen dürfen, wenn nicht eine zu große körperliche Überlegenheit gegen das an sich ungleiche Duell spricht. Ganz sicher wird die zweite HSC-Mannschaft auf einen deutlich stärkeren Gegner als in der Vorwoche treffen. Aber genau aus diesem Grund tritt Trainerin Vicky Wüste mit ihren Mädchen zusätzlich in der Kreisliga an. Man will einfach mehr Spielerfahrungen sammeln, als dies in den wenigen Jugendspielen möglich werden und ist deshalb gespannt, wie die Berger Mädchen mit den Soester Jungen mithalten können.

Kreisliga-Damen mit Traumstart

Hammer SportClub – TuS Bad Sassendorf (25:8, 25:13, 25:11)
Strahlende Gesichter beim 3:0-Sieg zum Saisonauftakt

HAMM – In ihrem ersten Seniorenspiel überhaupt zeigten sich die HSC-Nachwuchs-spierlerinnen ihren allerdings noch einmal jüngeren Gegnerinnen in allen Bereichen überlegen und konnten zum Kreisligastart einen nie gefährdeten 3:0-Sieg einfahren. „Wir möchten in diesem Jahr die Chance nutzen, um den Jugendlichen einfach mehr Spielpraxis zu ermöglichen, auch wenn wir dafür einen erheblichen Aufwand gehen müssen“, begründet HSC-Abteilungsleiter Volker Pfadenhauer, warum die Mannschaft in der Kreisliga Hamm-Soest startet und somit Fahrten bis hinein ins Sauerland in Kauf nimmt.

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HSC-Frauen mit starken Bezirksligadebüt

Hammer SportClub – TV Neheim 1:3 (18:25, 29:27, 15:25, 22:25)
Meisterschaftsfavorit aus Neheim musste lange kämpfen

HAMM – Mit einer fulminaten Leistung ließen die HSC-Volleyballerinnen in ihrem ersten Bezirksligaspiel nach ihrem Aufstieg aufhorchen, auch wenn es gegen den Aufstiegsfavoriten aus Neheim schlussendlich leider nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat. Besonders in der  Schlussphase der fast zwei Stunden dauernden Partie, verwandelten die jungen HSC-Volleyballerinnen die Franz-Voss-Halle in ein wahres Tollhaus und stellten eindrucksvoll unter Beweis, dass sie sich der Herausforderung Bezirksliga durchaus gewachsen fühlen.

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