Lüner SV II - Hammer SportClub II 27:15(13:7)

Handball Bezirksliga Damen

Trotz des Ausfalls einer kompletten Sieben traten die Bezirksliga Damen des Hammer SportCklubs mit einem breiten Kader von 13 Akteuren beim Tabellenvierten in Lünen an.Aber schnell merkte man, dass die Gäste dabei auf fünf torgefährliche Rückraumspielerinnen verzichten mussten.Da war es ein Glück, dass Sarah Heynen aus der Jugend aushalf. Als erfolgreichste Gästewerferin mit gleich fünf Treffern setzte sie den Gäste- Notplan am besten um.Und der konnte unter diesen personellen Voraussetzungen einfach nur lauten: Schadensbegrenzung.

Lückenkemper/Hücking-Prünte (1), Schellok, Pomplun (2), Dorpheide, Schroer (3),Gertzen, Kieserling, Lüllwitz (1), Kracht, Fandree (3), Heynen (5)


Vorbericht:
Lüner SV II - Hammer SportClub II

Am Sonntag Nachmittag wird's ab 16:15 Uhr in  Lünen für die " Zweite" des HSC fast unmöglich zu punkten.Die Gastgeberinnen haben bisher erst ein einziges Spiel verloren und das mit 24:26 beim verlustpunktlosen Spitzenreiter Königsborn äußerst knapp.Aber die Gäste haben nicht nur gg. einen solch starken Gegner zu bestehen, sondern auch mit  extremen personellen Problemen zu kämpfen.In Lünen fällt einschließlich Torfrau Maike Wittkemper eine komplette Sieben aus.Für die  Kirsten Gerling oder Raphaela Leufen & Co geht es nach zufriedenstellendem Saisonstart diesmal wohl nur darum,  unter diesen Vorausetzungen in der ungewohnten Rundsporthalle möglichst lange mitzuhalten.

DJK Everswinkel II - Hammer SportClub 25:25 (11:13)

Handball Landesliga Damen

Trotz extremer personeller Probleme kamen die Berger Handballerinnen mit einem Unentschieden vom ambitionierten erst einmal besiegten Tabellendritten aus Everswinkel zurück. Nach sieben Punkten aus vier Spielen ist der HSC jetzt auf Platz vier geklettert.

Der nach Schwangerschaft oder langwieriger Verletzung auf acht Feldspielerinnen und zwei Torhüter geschrumpfte Kader musste diesmal zusätzlich auf die schulisch verhinderte Carina Neumann, zuletzt eine der erfolgreichsten Werferinnen, und die erkrankte Torfrau Marie Christin Schauer verzichten. Und zu allem Unglück hat sich Trainerin Miriam Vogt beim Training noch eine Meniskusverletzung zugezogen. Gecoacht wurden die Improvisationskünstler aus dem Hammer Süden durch Marie Kötters und Maike Krampe, die als Spielerinnen erst zur nächsten Saison bzw. zur Rückrunde wieder zur Verfügung stehen.

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Volleyball - Herren haben spielfrei

Richtungsweisendes Spiel für HSC-Volleyballerinnen
Volleyball-Bezirksliga: TuS Nuttlar - Hammer SportClub 2008

HAMM – Natürlich war den HSC-Volleyball-Damen die Freude über den ersten Saisonsieg auch in der zurückliegenden Trainingswoche anzumerken, wobei besonders die Deutlichkeit, mit der der HSC über die SG Meschede triumphierte, die Gemüter bewegte. „So schön es auch war, dass hier alles geklappt hatte, dürfen wie nicht glauben, dass es jetzt von alleine so weiter geht“, leitet HSC-Trainer Volker Pfadenhauer richtet den Appell an seine Mannschaft, sich jetzt keinesfalls auf der tollen Vorstellung auszuruhen, steht dem Team bereits am Samstag gegen den TuS Nuttlar die nächste Bewährungsprobe bevor. Genau wie der HSC verloren die Sauerländerinnen gegen den SV-Lüttringen deutlich, ließen aber durch eine nur knappe Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Werl und einen eindeutigen Sieg gegen den TV Geseke aufhorchen.

Somit werden die HSC-Volleyballerinnen gut beraten sein, genau dort weiter zu machen, wo sie in der Vorwoche aufgehört hatten. Gegen Meschede überzeugte das Team vor allem mit einem äußerst effizienten Aufschlagspiel und einer souveränen Leistung im Angriff und genau das haben sich die Berger Volleyballerinnen auch für ihre Partie gegen den Tabellennachbarn vorgenommen. Unklar ist derzeit, ob Christine Drees, die in der Vorwoche durch ihr Comeback im HSC-Trikot für den nötigen Rückhalt in der Mannschaft gesorgt hatte, erneut zur Verfügung stehen kann. Doch auch ohne sie muss sich der heimische Bezirksligist gegen die aufstrebende Nachwuchsmannschaft aus dem Sauerland nicht verstecken. „Wir werden alles daran setzen, uns weiter in die der Tabelle nach oben zu arbeiten“, erklärt HSC-Zuspielerin stellvertretend für die Mannschaft, dass alle um die Bedeutung des Spiels wissend von Beginn an Vollgas geben werden.

Kreisligateam vor erster Bewährungsprobe
Volleyball-Kreisliga: TuS Echthausen - Hammer SportClub II

HAMM – Keinesfalls von den bisherigen Spielergebnissen täuschen lassen wollen sich die Kreisliga-Volleyballerinnen vor ihrer Partie gegen den TuS Echthausen, der in den ersten drei Saisonspielen sieglos geblieben war, während die HSC-Damen bereits sechs Punkte einspielen konnten. Wie stark der Werler Vorstädterinnen indes wirklich sind, dürfte sich erst im direkten Duell herausstellen, resultierten die bisherigen Niederlagen doch aus den Echthausener Spielen gegen das drei Mannschaften, die derzeit ungeschlagen an der Tabellenspitze rangieren. Somit wird das Team von Nachwuchstrainerin Vicky Wüste stark gefordert sein, wenn den bisherigen einen weiteren Sieg folgen lassen will.

Caroline Tölle geht in Elternzeit

Am 11.11. beginnt für Carolin Tölle (geb. Baltzer) eine neuer Lebensabschnitt. Sie wird in Elternzeit gehen. Daher fällt der Montags-Aqua-X-Kurs bis auf weiteres leider aus.

In allen anderen Kursen wird Carolin vertreten, so dass sie wie gewohnt stattfinden können.

Wir wünschen Caro alles Gute und freuen uns, sie bald möglichst wieder im Team begrüßen zu dürfen.

 

Spiel auf Augenhöhe erwartet

Am kommenden Sonntag darf der Hammer SC die Gäste aus Bad Sassendorf zum Heimspiel in der Landesliga begrüßen.

Nachdem der HSC nach zwei Spielen mit 3-1 Punkten aus den oberen Regionen der Tabelle grüßen konnte, ist man nun nach zwei Niederlagen in den folgenden Spielen bis kurz vor die Abstiegsränge abgefallen.

Nun stellt sich mit der Mannschaft aus Bad Sassendorf ein Team in Hamm vor, dass zwar zu Saisonbeginn mit Heiko Raatz seinen bisherigen Spitzenspieler nach Bönen verloren hat, jedoch mit 4 Punkten aus den ersten 4 Spielen auch dieses Jahr bisher durchaus zu gefallen wusste.

Auf Grund der eng zusammenliegenden Tabellensituationen der beiden Mannschaften ist demnach wieder mit einem spannenden Duell in der Hellwegschule in Hamm-Berge zu rechnen. Anschlag ist am kommenden Sonntag um 11 Uhr!

Erste Obstbaumpflanzaktion

auf dem Bogensportgelände

Katharina Jaenicke, die beim Schützenfest am 17.09.2107 mit dem 194. Schuss die Königinnenwürde erlangt hatte, ließ es sich nicht nehmen, einen Obstbaum zu spenden.

Am 7. Oktober war es dann soweit. Helga Mattigkeit und Rolf Becker, die u.a. für die Pflege des Außengeländes zuständig sind, bereiteten das Pflanzloch vor. Dann schritt Katharina in Begleitung ihrer Familie zur Tat. Die Bogensportabteilung dankt für die schöne Geste und will diese zur Tradition werden lassen. Es wäre erfreulich, wenn die Königinnen bzw. Könige in den künftigen Jahren diese Pflanzaktion weiterführen würden.

Kreisliga fährt zweiten Sieg ein

Volleyball-Kreisliga:
TSV Rüthen - Hammer SportClub II: 1:3 (23:25; 25:20; 18:25; 14:25)

RÜTHEN – Ein klein wenig Anlaufzeit benötigten die HSC-Nachwuchs-Volleyballerinnen in der Damen-Kreisliga, um bei Ihrem Gastspiel in Rüthen auf Betriebstemperatur zu kommen. Obwohl die Mannschaft den ersten Satz noch knapp für sich entscheiden konnte, fehlte der Hammer Mannschaft auch im zweiten Satz der Esprit, um die Partie schnell und deutlich für sich zu entscheiden. Erst, als man den Satzausgleich hinnehmen musste, gelang es der jungen Mannschaft, den Hebel umzulegen und die eigenen Stärken deutlich besser auszuspielen. Über die Leistungssteigerung im dritten Satz hatte man sich dann endlich gefunden, um das Spiel mit einem deutlichen 25:14 im Schlussabschnitt für sich zu entscheiden.

Für den HSC spielten:
Hanna Cichowicz, Alina Coenjaerts, Gina Hegener, Johanna Rüter, Rosanna Sievers, Anne Stockey, Franziska von Broich, Anika Winkler


Vorbericht:
HSC-Volleyballerinnen wollen nachlegen

HAMM – Keinesfalls touristische, sondern ausschließlich sportliche Ziele werden die HSC-Nachwuchsvolleyballerinnen verfolgen, wenn sie am Samstagmittag zur kleinen Sauerland-Rundfahrt aufbrechen, um ihr drittes Spiel in der Damen-Kreisliga in Rüthen zu bestreiten. Dabei zeigten sich die Spielerinnen nach der Niederlage gegen die außer Konkurrenz spielenden Jungen des Soester TV durchaus vom athletischeren Spiel der männlichen Gegner inspiriert, so dass Trainerin Vicky Wüste darauf hofft, dass ihre Mannschaft gegen Rüthen selbst Akzente setzen wird. Keinesfalls darf das Team darauf hoffen, dass die Gastgeberinnen sich angesichts der beiden deutlichen Auftaktniederlagen von allein ergeben und sich seinem Schicksal fügen wird.

Trotz Leistungssteigerung kein Punktgewinn gegen den Spitzenreiter

Herren Kreisliga A: Hammer SportClub 2008 – VfL Mark 0:1 (0:0)

Am Ende entschied eine Standardsituation das Derby zugunsten des VfL Mark. Der HSC zeigte sich im Vergleich zu den letzten drei Spielen wiedererstarkt, nutzt vorne jedoch keine der vielen Chancen.

Trainer Marco Liedtke musste wie auch schon in den Spielen zuvor auf einige Spieler verzichten. So fielen Maximilian Beckschäfer, Peter Ameyaw, Ferhat Bilgic, Steffen Friedrich und Alex Hinkelmann neben den ohnehin Langzeitverletzten aus.

Der HSC kontrollierte jedoch von Beginn an die Begegnung und ließ den Ball immer wieder sicher durch die eigenen Reihen laufen. Mark hingegen lauerte auf die Fehler im Aufbauspiel um dann schnell nach vorne umzuschalten. Die Defensive stand über weite Strecken sicher und ließ nur wenig zu. Mit einem torlosen 0:0 ging es dann auch in die Halbzeitpause.

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Volleyball-Damen krönen starke Leistung

Volleyball-Bezirksliga:
Hammer SportClub 2008 - SG Meschede-Westenfeld: 3:0 (25:15; 25:19; 25:10)

HAMM – Ein wenig schien es am späten Samstagnachmittag so, als könnten die HSC-Volleyballerinnen nach ihrem verwandelten Matschball selbst kaum glauben, was sie in der zurückliegenden Stunde geleistet hatten. In der Tat war das, was sie zuvor auf dem Spielfeld abgeliefert hatten vor allem angesichts der schwachen Leistung der Vorwoche wohl nicht nur von den Gegnerinnen nicht erwartet worden.

Diese schienen bereits nach wenigen Ballwechseln zu resignieren. Beginnend mit dem Aufschlag, der zuvor gegen Lüttringen angesichts des Fahrkartenfestivals völlig ohne Wirkung blieb, setzte der HSC-Express die Sauerländerinnen derart unter Druck, dass diese kaum in der Lage waren, ein eigenes Angriffsspiel aufzubauen. Der HSC indes überzeugte im Angriffsabschluss auf ganzer Linie, so dass der Spielgemeinschaft aus Meschede auch hier oftmals nur das Nachsehen blieb. „Man hat heute deutlich gesehen, wo wir in den kommenden Wochen hinwollen und was möglich ist, wenn wir selbstbewusst auftreten“, sieht HSC-Trainer Volker Pfadenhauer sein Team auf einem guten Weg in Richtung eines aggressiven Angriffsvolleyballs.

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Arbeitssieg sichert Platz in der Spitzengruppe

Volleyball-Verbandsliga:
Hammer SportClub 2008 – TSC Eintracht Dortmund 3:1 (22:25; 25:11; 25:20; 25:21)

HAMM – Sichtlich erleichtert standen die Hammer Verbandsliga-Volleyballer am späten Sonntagnachmittag nach dem Abpfiff ihrer Partie gegen des TSc Eintracht Dortmund noch zusammen, um durchaus selbstkritisch das Spielgeschehen noch einmal Revue passieren zu lassen. Dabei hatten sie in der 90-minütigen Partie unter Beweis gestellt, dass der Begriff „Arbeitssieg“ zwei durchaus nicht negativ besetzte Wortbestandteile beinhaltet. „Wir wissen selbst, dass wir uns das Leben unnötig schwergemacht haben, unter dem Strich ist es aber wichtig, dass wir die drei Punkte eingefahren haben“, gesteht Spielertrainer Jan Bernardy ein, dass sein Team härter als erhofft kämpfen musste, um gegen die Dortmunder Eintracht die Oberhand zu behalten.

Diese hatte sich für die Partie in der gut besuchten Franz-Voss Halle offensichtlich einiges vorgenommen. Obwohl der HSC in der Anfangsphase der Partie stets einen Drei-Punkte-Vorsprung vorhalten konnte, sollte es den Gastgebern nicht gelingen, einen eigenen Rhythmus zu finden. „Man hat hier einfach gemerkt, dass es für uns schwierig war, nach der rauschenden Vorstellung der ersten beiden Sätze gegen die Überflieger aus Solingen in der Vorwoche, gegen Dortmund den richtigen Level zu finden“, erklärt sich Zuspieler Carsten Pahlplatz die unnötig hohe Eigenfehlerquote seiner Mannschaft, die gegen die keinesfalls überragenden Gäste im ersten Durchgang viele Punkte liegen ließ. Fast folgerichtig ließen sich diese nicht lange bitten und sicherten sich in der Endphase den überraschenden Satzgewinn.

Wie stark die HSC-Männer wirklich sein können, sollte sich dann nach diesem Weckruf in den folgenden Spielminuten erweisen. Mit dem entsprechenden Druck im Aufschlag und der konsequenten Verwertung der sich bietenden Angriffschancen zeigte man dem TSC deutlich auf, dass man nicht gewillt war, bereits in dieser frühen Saisonphase unnötig ins Hintertreffen zu geraten. „Aber auch hier hat man gesehen, dass wir noch nicht konstant genug agieren“, schränkt das Hammer Trainerduo die Freude über den zwischenzeitlichen 16:3-Vorsprung ein, gelang es den Gästen doch, sukzessiv wieder ins Spiel zurück zu finden und auch in der Folgezeit gefährlich zu bleiben.

So schlichen sich auch nach dem Satzausgleich immer wieder Nachlässigkeiten in das Hammer Spiel, die es den Kontrahenten ermöglichten, Anschluss zu halten. Obwohl der HSC mit Lukas Haverkamp den eindeutig stärksten Schnellangreifer der Partie in seinen Reihen hatte, sorgten Abstimmungsprobleme dafür, dass er seine Luftüberlegenheit nicht konsequent ausspielen konnte. „Man sieht hier einfach, dass wir voll da sein müssen, wenn wir von dieser Überlegenheit auch profitieren wollen“, gesteht Carsten Pahlplatz selbstkritisch ein, dass zu viele seiner schnell initiierten Angriffskombinationen einfach nicht präzise genug waren. Ein nachlassender Druck im eigenen Aufschlagspiel sowie deutliche Probleme im Außenblock ließen Dortmund zusätzlich immer wieder zu leichten Punkten kommen, so die Mannschaft hart kämpfen musste, um die Oberhand zu behalten. Auf der Habenseite kann indes verbucht werden, dass sich das Team mit aller Vehemenz dagegen stemmte und in den entscheidenden Phasen die wichtigen Punkte für sich verbuchen konnte. Bedingt durch den Rückzug einer Mannschaft hat der Verbandsligist über das spielfreie kommende Wochenende nunmehr 14 Tage Zeit, um sich mit dem entsprechenden Feinschliff auf das Spitzenspiel beim SuS Oberaden vorzubereiten.

Für den HSC spielten:
Jan Bernardy, Robin Breuer, Marcs Da Costa Molo, Jan Gonsirowski, Tim Gossen, Lukas Haverkamp, Sascha Henning, Carsten Pahlplatz, Robin Ritter, Dominik Voigt.


Vorbericht:

HAMM – Nach ihrem Gastspiel bei der ambitionierten Bundesliga-Reserve der Solingen Volleys muten die Vorbereitungen bei den HSC-Volleyballern auf das zweite Saisonheimspiel am Sonntag um 17:00 Uhr in der Berger Franz-Voss-Halle schon eher irdisch an. Wohl wissend, dass sich die Punkte gegen Dortmund nicht von allein einspielen, gewinnt das Hammer Spielertrainerduo Pahlplatz/Bernardy der starken Leistung gegen den Überflieger trotz der Niederlage eher positive Aspekte ab. „Wir haben zwei Sätze lang auf einen Sensationssieg hoffen dürfen, ehe die Bundesligaspieler richtig aufgetrumpft haben“, freuen sich die beiden darüber, dass die eigene Mannschaft gegen die zum Aufstieg verdammten Bergischen zumindest bis zum Satzausgleich ein gleichwertiger Gegner war. Dennoch sind die heimischen Volleyballer gut beraten, die starke Leistung nicht über zu bewerten, sondern weiterhin von Spiel zu Spiel zu arbeiten, um sich als erster Verfolger des designierten Meisterschaftsfavoriten zu etablieren.

So bestand in der zurückliegenden Trainingswoche das Kunststück darin, die passende Einstellung auf das Verbandsligaduell gegen die Dortmunder Eintracht zu finden, die in der Vorwoche selbst denkbar knapp dem Hammer Auftaktgener aus Marl mit 2:3-Sätzen unterlegen war. „Genau hierin besteht die eigentliche Gefahr, dass sich bereits jetzt in den Köpfen irgendwelche Überkreuzrechnungen abspielen, die dann den einzelnen glauben lassen, wir würden Dortmund im Vorbeigehen schlagen“, warnt Zuspieler Carsten Pahlplatz davor, dass Spiel gegen den Aufsteiger aus der Landesliga auf die leichte Schulter zu nehmen. Vielmehr fordert er von seinem Team, nahtlos die Topleistung der ersten beiden Sätze gegen Solingen abzurufen, um die vermeintliche Überlegenheit auch tatsächlich auf das Parkett der Franz-Voss-Halle zu bringen. Dass die Aufgabe gegen einen Gegner, der nicht über solch exponierte Spieler wie Solingen verfügt, eben manchmal auch schieriger sein kann, liegt auf der Hand. „Im Prinzip haben wir in Solingen alle gegen einen gespielt und wenn der eine durchgekommen ist, war eigentlich nicht viel zu machen“, sieht HSC-Libero Jan Gonsirowski ein deutlich differenziertere Aufgabe auf sich zukommen.

Auch der Umstand, dass Dortmund mit wechselnden Besetzungen in der Verbandsliga antreten muss, da nicht immer alle Aktiven zur Verfügung stehen, verbietet jegliche Spekulation über einen vermeintlich leichten Gegner. So haben die Ruhrgebietsstädter bei ihrem Auftritt in Hamm im Grunde nichts zu verlieren und können entsprechend befreit aufspielen. Der Hammer Herren werden indes gut beraten sein, die starke Angriffsleistung auch vor heimischen Publikum abzurufen. „Bereits gegen Marl haben wir gemerkt, dass wir zu viele Eigenfehler produzieren, wenn wir nur einen Deut nachlassen und so zu viel Kraft investieren müssen, den leicht hergeschenkten Punkten hinterher zu laufen“, möchte auch Außenangreifer Jan Bernardy möglichst die schwächeren Phasen aus dem HSC-Spiel eliminieren. Gleichfalls wird es darum gehen, die Angriffslast möglichst gleichmäßiger zu verteilen, um im weiteren Saisonverlauf einfach flexibler und somit unberechenbarer agieren zu können. Somit dürfen sich die heimischen Volleyballfans auf einen engagierten Auftritt der HSC-Männer freuen, die ihrem Heimpublikum auf jeden Fall einiges versprechen.