Sport-Kindertagesstätte

Grashüpfer

Sprungbereit - Die Konzeption der Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer

Hier finden Sie Auszüge aus der Konzeption der Sport-KiTa Grashüpfer mit den wichtigsten Grundsätzen und Zielen unserer Sport-KiTa, sowie den Schwerpunkten unserer pädagogischen Arbeit. Alle weiteren Details stehen in der über 70-seitigen Papierausgabe, die in der KiTa zur Durchsicht ausliegt oder die Sie gegen eine Schutzgebühr von 7,- EUR in der KiTa erwerben können.



  Deckblatt_Konzeption

Inhalt
- Grußwort
- Vorwort
- Tagesablauf aus der Sicht eines Grashüpfers
- Leitbild der Sport-KiTa
- Betreuungszeiten und Gruppenzusammensetzungen
- Pädagogischer Ansatz
- Ziele der pädagogischen Arbeit
- Arbeitsschwerpunkte
- Entwicklungsdokumentation
- Formen und Ziele der Elternarbeit
- Sicherung und Weiterentwicklung des Standards
- Tiger-Kids-Projekt
- Elternschule


Grußwort

 

des Hammer SportClubs 2008 e.V. als Träger der Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer

 Ein Sportverein – Träger einer Kindertagesstätte (?)!!

Von Beginn an trafen die Anfragen des Jugendamtes der Stadt Hamm, den Hammer SportClub 2008 e.V. als Träger einer eigenen Kindertagesstätte zu gewinnen, bei den Verantwortlichen auf offene Ohren.

Als moderner Großsportverein mit über 4000 Mitgliedern hält der Verein mit seinem breitensportlich ausgelegten Profil Sportangebote für Menschen jeden Alters bereit. Fast 2000 Kindern und Jugendlichen geben wir die Möglichkeit zu einer sinnvollen und gesunden Freizeitbeschäftigung. Viele Eltern und Kinder haben bereits mit dem Babyturnen ihren ersten Kontakt zum HSC. Da lag der Gedanke nahe, diese Kinder in einem eigenen Sportkindergarten zu fördern. Darüber hinaus bietet das Vereinsgelände am Südbad mit der Franz-Voß-Halle, dem Vereinszentrum und dem großen Sportpark sowie der Nachbarschaft zum Freibad-Süd ideale Standortvoraussetzungen, um eine dreizügige Kindertagesstätte zu errichten.

Die KiTa sollte etwas Besonderes werden. Ein modernes, helles Gebäude, dessen großer Licht durchfluteter Eingangsbereich einladend und gemütlich zugleich jegliche Berührungsängste nimmt, sollte die Heimat für rund 50 Kinder werden. Die eigens für die Kindertagesstätte erbaute Kinderturnhalle sollte dem natürlichen Bewegungsdrang der Kinder ideale Möglichkeiten bieten, eine wahrlich bewegte Kindheit zu erleben.

Bereits während der Bauphase wurde deutlich, mit wie viel Hingabe sich das zukünftige Erzieherinnen-Team auf die bevorstehenden Aufgaben vorbreitete. Nicht nur die fachliche Beratung, das Einbringen von Vorerfahrungen und neuen, kreativen Ideen, sondern vielmehr auch der unermüdliche Einsatz der zukünftigen Erzieherinnen, die in der letzten Bauphase während der Sommerferien des Jahres 2009 tatkräftig mit angefasst haben, um pünktlich am 1. August die Einweihung feiern zu können, gaben dem Hammer SportClub das sichere Gefühl, den richtigen Weg eingeschlagen zu haben.

Die Vorfreude auf den alltäglichen Betrieb wurde durch die ersten Monate, in denen Grashüpfer-Kinder die Einrichtung mit Leben füllen, noch einmal deutlich übertroffen. Überall ist zu spüren, mit wie viel Liebe und Einfühlungsvermögen das Team der Sport-KiTa Grashüpfer seinen Aufgaben nachgeht und wie wohl sich die Kinder in der neuen Umgebung fühlen.

Die vorliegende Konzeption ist ein wichtiger Baustein, um Leitlinien für die Zukunft zu dokumentieren. Sie versteht sich aber keinesfalls als Dogma, sondern sie basiert auf der Erkenntnis, dass sie Raum lassen muss, um Erfahrungen im Umgang mit den Kindern, den Eltern und den weiteren Kooperationspartnern einfließen lassen zu können.

Der Vorstand des HSC dankt allen Beteiligten für die Konzeptionserstellung und wünscht weiterhin viel Freude bei seiner Umsetzung!

 

Jörg Hegemann,

1. Vorsitzender des Hammer SportClubs 2008 e.V.

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Vorwort

 Ein Traum wird Wirklichkeit

 Fast ist man geneigt sich noch immer selbst zu kneifen, um festzustellen, dass ein Traum wahr geworden ist: Die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer ist Wirklichkeit geworden.

Das Glück, vom Vorstand des Hammer SportClubs 2008 e.V. angesprochen worden zu sein und von Beginn an als zukünftige Leitung bei der Planung, dem Bau und der Einrichtung einer Kinder-Tagesstätte mitwirken zu können, ist noch immer unfassbar.

Dabei hatte der Hammer SportClub nur wenige Monate nach dem einstimmigen Beschluss seiner Gremien bereits im Herbst des Jahres 2008 schon konkrete Vorstellungen, wie die Sport-Kindertagesstätte denn aussehen wird. Die KiTa sollte etwas Besonderes werden. Eine große Kinderturnhalle war von Anfang an geplant. Platz sollte in den Gruppenräumen vorhanden sein und der Eingangsbereich sollte auch kein dunkler Flur, sondern eine einladend helle Halle werden. Nach einigen Zeichnungen des Architekten war die Kindertagesstätte visuell auf dem Papier sichtbar.

Parallel zu den baulichen Vorbereitungen begann man damit, das pädagogische Personal zusammen zu stellen. Das Team aus Leitung und Erzieherinnen stand schon im Winter 2008 fest. Eine Gruppe, die sich scheinbar gesucht und gefunden hat. Spätestens bei der gemeinsamen Teilnahme an einem 70-stündigen Übungsleiter-Lehrgang wurde deutlich, mit wie viel Spaß und Vorfreude alle Beteiligten der Eröffnung am 1. August entgegen fieberten.

Selbst die frostigen Tage nach dem ersten Spatenstich im Januar des Jahres 2009 ließen uns nicht daran zweifeln, dass wir das ehrgeizige Ziel, die Sport-KiTa pünktlich nach nur sechs Monaten Bauzeit zu eröffnen, schaffen würden.

Wir, d.h. das Team der KiTa, waren von Anfang an in alle Entscheidungen involviert.

Viele Eltern hörten von dem Bauvorhaben der Sport-Kindertagesstätte und meldeten ihre Kinder in der Geschäftstelle des HSC 08 an.

Bildung vermitteln und genügend Bewegung bieten, war für die Eltern eine sehr gute Kombination, um sich für unsere Kindertagesstätte zu entscheiden.

Das Vertrauen einem nicht vorhandenen Haus zu schenken und nur auf das gesagte Wort zu vertrauen, war für uns, dem pädagogischen Personal, mehr als ein Lob und unsere Motivation wurde noch mehr gestärkt.

Unbestritten gehörte in den Frühlingsmonaten des Jahres 2009 schon eine gehörige Portion Fantasie dazu, sich vorzustellen, dass in wenigen Wochen kleine, quirlige Menschen Einzug in das im Rohbau befindliche Gebäude halten werden. Fraglos beeinflusste der Anblick des zügig wachsenden Gebäudes inmitten der grünen Umgebung des Sportparks des Hammer SportClubs und die Freude über die zukünftigen Nutzer den Prozess der Namensfindung. „Grashüpfer“ – Winzig kleine Wesen, die Riesensprünge leisten können. Ein Name, der schnell Anklang fand und zum Erscheinungsbild passt.

Wirklich hektisch gestalteten sich die letzten beiden Wochen vor der offiziellen Eröffnung. Unermüdlich arbeiteten alle Beteiligten daran, das schier Unmögliche doch zu schaffen, aus dem Rohbau rechtzeitig die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer zu machen. Es machte Spaß, die Außenspielgeräte zu bauen, Möbel aufzubauen und die Räumlichkeiten zu putzen, um sie für den Tag der Eröffnung herzurichten. Und es sah toll aus!

Mit Stolz erlebten wir unsere Eröffnung am 1. August 2009!

Alle Gäste, Familien, Freunde und ganz besonders die Kinder fühlten sich in unserer Kindertagesstätte wohl.

Alle Arbeit, Zeit und Mühe haben sich wirklich gelohnt.

Ab diesem Zeitpunkt heißt es für uns, die Räume mit Leben, Energie, guten Ideen und viel Hingabe zu füllen.

Die Kinder sind für uns das Wichtigste. Wir danken allen Eltern, die uns das Vertrauen entgegenbrachten und uns ihr Kind anvertraut haben.

 

Wir wünschen nun viel Spaß beim Lesen unserer Konzeption und freuen uns auf weitere gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Ihre Nicole Fischer und das gesamte Grashüpfer-Team

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Tagesablauf aus der Sicht eines Grashüpfers

Hallo, mein Name ist Kai und ich bin 4,6 Jahre alt.
Heute möchte ich Euch erzählen, was ich an einem Tag in meiner Sportkindertagesstätte Grashüpfer so alles erlebe.

Ich gehe seit einem halben Jahr in die Gruppe der „Flotten Käfer“. Wenn ich morgens gegen 8 Uhr in die KiTa komme, kann ich meine Sachen an die Garderobe hängen (ich habe einen eigenen Haken mit einem Foto von mir) und meine Hausschuhe anziehen.
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In meiner Gruppe werde ich immer erst von meinen Erzieherinnen begrüßt und kann mich dann an einen lecker gedeckten Frühstückstisch zu meinen Freunden setzen. Hmmm, bei soviel Auswahl fällt es mir nicht leicht, was ich zuerst essen soll. Ein Brot mit Käse, ein paar Scheiben Gurke und zwei Stücke Apfel wären heute dann doch genau das Richtige.

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Nach dem Frühstück spiele ich erst ein bisschen auf unserem Bauteppich mit Lego und den Autos. Um kurz nach 9 Uhr gehen wir mit allen Kindern in den Nebenraum und setzen uns für unseren Morgenkreis zusammen. Hier schauen meine Erzieherinnen, wer alles da ist. Wir singen Lieder, spielen Kreisspiele, schauen ein Bilderbuch an und erfahren, was wir heute alles mit den Erziehern in unserer KiTa machen können. Ich weiß schon ganz genau, dass heute die Trampolin-AG ist und in der Hexenküche wird heute leckerer Schokopudding gekocht. Suuuper lecker!!! 

 

Enten, die rechnen können?

In der Kreativ-AG werden heute mit verschiedenen Materialien lustige Luftballon-Männchen gestaltet und die Kleinsten lernen im Entenland neue Sachen kennen, die unsere Erzieherinnen „erste Mathematische Grunderfahrungen“ nennen…Komisch, ich finde, dass die da einfach nur mit süßen kleinen Entchen spielen…
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Konzeption_7   Ich gehe erstmal mit meinen Freunden in die große Turnhalle zum Trampolinspringen, hier lernen wir das richtige hüpfen und das Anhalten auf diesem großen Gerät. Gar nicht so einfach. Nach über einer Stunde Trampolinspringen fängt mein Magen aber ganz schön laut an zu knurren. Gut, dass es gleich etwas zu essen gibt. Wir ziehen uns in der großen Umkleidekabine unsere Sportsachen aus, unsere normalen Sachen wieder an und gehen zurück in unsere KiTa. Dort angekommen hängen wir unsere Turnbeutel an unsere Garderobe und gehen gemeinsam zum Händewaschen.

 

Hab ich heute Glück!!! - Ich darf mit meinem Freund und meiner Erzieherin zu Roswitha gehen, um das Essen für die flotten Käfer zu holen. Alle Kinder sitzen schon am Tisch und warten auf uns und das Essen: Es gibt heute Spinatnudeln mit Ei und zum Nachtisch eine Schale frisches Obst.


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Gegen 12:15 Uhr sind wir mit dem Essen fertig und gehen zum Zähneputzen in den Waschraum. Wir Großen dürfen jetzt mit unserer Erzieherin nach draußen oder in die Turnhalle (das entscheiden wir gemeinsam) und die Kleinen werden zum Mittagsschlaf in ihr Bett gebracht; dort sitzt dann auch immer eine Erzieherin und hilft den Kleinen beim Einschlafen.

Wenn wir uns ein wenig ausgetobt haben, gehen wir in die Gruppe und malen, spielen auf dem Bauteppich, gehen mit zur Märchen-AG, zur Sinneswahrnehmung oder schauen uns auf unserem Wolkensofa einfach nur ein Buch an.
Wenn die kleinen Grashüpfer wieder wach sind, gibt es in jeder Gruppe Teezeit. Wir setzen uns gegen 14:30 Uhr zusammen und bekommen eine Kleinigkeit zu essen. Heute hat uns Roswitha Müsli und Milch gebracht.
Nach der Teezeit können heute alle in unsere Turnhalle zum Yogabären gehen, das macht immer Riesenspaß.
Um 17 Uhr kommen Mama und Papa und holen mich ab… Aber keine Angst: Ich komme morgen wieder und dann gehen alle Grashüpfer ab drei Jahren Schwimmen !!!!

Tschüss, Euer Kai

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Leitbild der Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer

 

Kinder sind das wertvollste Gut einer Gesellschaft. Ihnen einen guten Start ins Leben zu geben, ist der Wunsch und die Pflicht Aller. Die Kindertagesstättenzeit ist ein prägender Abschnitt im Leben eines Menschen. Sie ist maßgebend für die Entwicklung des Kindes zu einer gemeinschaftsfähigen und starken Persönlichkeit. Es ist uns in der Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer ein wichtiges Anliegen, in diesem sensiblen Bereich den Kindern nur das Beste angedeihen zu lassen.

Mit diesem Leitbild wendet sich die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer an Eltern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, interessierte Bürgerinnen und Bürger sowie an die Fachöffentlichkeit.

Die weiteren Details zum Thema "Leitbild" finden Sie in der über 70-seitigen Papierausgabe, die in der KiTa zur Durchsicht ausliegt oder die Sie gegen eine Schutzgebühr von 7,- EUR in der KiTa erwerben können.

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Betreuungszeiten und Gruppenzusammensetzungen

Betreuungszeiten

Grundsätzlich ist die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer so konzipiert, dass sie Familien eine größtmögliche Flexibilität bei der Nutzung des Betreuungsangebotes bietet. Dabei ist die Hälfte der zur Verfügung stehenden Plätze für unter-drei-jährige Kinder reserviert. Die Betreuung der Kinder schließt die Mittagszeit mit ein. Die Betreuungszeiten eines 35-Stunden-Kontigents erlauben somit, ebenso wie die 45-Stunden-Betreuungsangebote, viele Lösungen für berufstätige Eltern. Die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer ist montags bis donnerstags von 7:00 bis 17:00 Uhr und freitags von 7:00 bis 16:00 geöffnet.

Gruppenzusammensetzungen

Innerhalb der Sport-KiTa Grashüpfer wird die Betreuung in zwei verschiedenen Gruppenformen organisiert. Es gibt zwei kleine altersgemischte Gruppen mit 15 Kindern, davon neun Kinder im unter
3-jährigen-Bereich und sechs Kinder ab dem 3. Lebensjahr sowie eine Gruppe für 20 Kinder im Alter von 2 bis 6 Jahren, davon sechs Kinder im Alter von 2 Jahren und 14 Kinder ab dem 3. Lebensjahr.

Die Gruppen der Grashüpfer

  Wilde Hummeln Flinke Libellen Flotte Käfer
Altersstruktur Hummel2klein Kaefer2klein
Unter drei Jahren: 9 9 6
Ab dem dritten Lebensjahr: 6 6 14
Gesamt: 15 15 20


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Pädagogischer Ansatz - Unser Bild vom Kind

Grundlage für unsere pädagogische Arbeit sind die pädagogischen Grundsätze des situationsorientierten Ansatzes von Armin Krenz.

Ein weiterer wichtiger Baustein unserer Arbeit sind die pädagogischen Ansichten von Janusz Korczak, der das Kind als vollwertigen Menschen sieht, welcher selbstbewusst und eigenverantwortlich handelt.

Ein weiterer Schwerpunkt ergibt sich mit den Grundgedanken von Maria Montessori und der Reggio-Pädagogik.

Neben der vielen freien Zeit für eigenes Aktivwerden der Kinder, steht die liebevolle Zuwendung, wie bei der ungarischen Ärztin und Pädagogin Emmi Pikler, im Vordergrund unserer Arbeit.

Erst das Zusammenwirken aller uns wichtigen und erwähnten pädagogischen Ansätze ergibt für uns das Bild vom Kind.

Die weiteren Ausführungen zum Thema "Pädagogischer Ansatz" finden Sie in der über 70-seitigen Papierausgabe, die in der KiTa zur Durchsicht ausliegt oder die Sie gegen eine Schutzgebühr von 7,- EUR in der KiTa erwerben können.

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 Ziele der pädagogischen Arbeit
So wollen wir Grashüpfer-Kinder sprungbereit machen!

- Unser Ziel ist es, die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer zu einem Ort zu machen, an dem sich „Groß“ und „Klein“ sicher und geborgen fühlen.
- Unser Ziel ist es, jedes Kind als eine individuelle Persönlichkeit anzunehmen und es ein Stück auf seinem Lebensweg zu begleiten.
- Unser Ziel ist es, den Kindern Raum und Gelegenheit zu geben, durch kindgerechte Spiel- und Bewegungsangebote den eigenen Körper zu erproben und zu entdecken.
- Unser Ziel ist es, den Kindern eine sichere Basis zu bieten, damit sie ihrem Drang nach Bildung in ihrem eigenen Tempo nachgehen können und dies alles in der Akzeptanz, dass Kinder Fehler machen dürfen und sollen.
- Unser Ziel ist es, ein wertschätzendes, tolerantes und rücksichtsvolles Miteinander in unserer Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer zu leben und weiter zu geben.
-  Unser Ziel ist es, dass in unserer Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer eine offene und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Kindern, Eltern, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und anderen Institutionen stattfindet.

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Arbeitsschwerpunkte

10.1    Eingewöhnungszeit: Einstieg gut – alles gut
10.2    U3-Betreuung
10.3    Bewegung
10.4     Psychomotorik
10.5     Sprachentwicklung
             10.5.1 Sprachförderung
             10.5.2 Sprachstanderhebung – Diagnostik und Förderung
10.6     Entenland/Zahlenland
10.7     Ernährung
10.8     Integration
10.9     Bedeutung des Spiels

Die detaillierten Ausführungen zu den einzelnen Arbeitsschwerpunkten finden Sie in der über 70-seitigen Papierausgabe, die in der KiTa zur Durchsicht ausliegt oder die Sie gegen eine Schutzgebühr von 7,- EUR in der KiTa erwerben können.


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Entwicklungsdokumentation

Die Bildungsdokumentation ist Bestandteil der seit dem 01.08.2003 in NRW gültigen „Vereinbarung zu den Grundsätzen über die Bildungsarbeit der Tageseinrichtungen für Kinder“ – Bildungsvereinbarung.
Für jedes Kind, das eine Tageseinrichtung für Kinder vor dem Eintritt in die Schule besucht, soll eine Bildungsdokumentation erstellt werden. Für die Erstellung einer solchen Dokumentation ist das schriftliche Einverständnis der Erziehungsberechtigten des betreffenden Kindes erforderlich.
Bildung beginnt mit der Geburt. Die eigenständige Bildungsarbeit der Tageseinrichtungen steht also in der Kontinuität des Bildungsprozesses, der im frühen Kindesalter beginnt. Sie orientiert sich am Wohl des Kindes und fördert seine Persönlichkeitsentfaltung in kindgerechter Weise.
Bildung zielt nicht nur auf die Vermittlung von Wissen und lernmethodischen Kompetenzen. Vielmehr geht es darum, Kinder in allen Entwicklungsbereichen – insbesondere den sensorischen und motorischen, den emotionalen und kognitiven, den ästhetischen und musischen sowie den sprachlichen und mathematischen – gleichermaßen zu begleiten, zu fördern und herauszufordern.
Grundlage für eine zielgerichtete Bildungsarbeit ist daher die wahrnehmende Beobachtung des Kindes.
Im Mittelpunkt steht die Individualität des Kindes.
Auf der Grundlage einer kontinuierlichen und systematischen wahrnehmenden Beobachtung durch die Erzieherin/den Erzieher werden Bildungsprozesse und Wege sichtbar und orientieren sich dabei in erster Linie an den Interessen, Leistungen und Stärken des Kindes.
Die Bildungsdokumentation dient dazu, über die Zeit des Besuchs unserer Kindertagesstätte vor dem Besuch der Schule das zu sammeln, zu berichten, zu beschreiben und zu dokumentieren, was für den Bildungsweg des Kindes bemerkenswert ist. Auch sollen daraus Anregungen für weitere Bildungsprozesse gewonnen werden.


Thematische Übersicht unseres Beobachtungsbogens:
•    Erscheinungsbild des Kindes/Gesundheitserziehung
•    Ästhetische, bildnerische und kulturelle Bildung und Erziehung
•    Fernsinne
•    Sprachliche Bildung und Erziehung
•    Psychosozialer Bereich
•    Bewegungserziehung und –förderung, Sport
•    Mathematische Bildung und Erziehung/Naturwissenschaftliche Grunderfahrungen
•    Umweltbildung und Erziehung
•    Musikalische Grundbildung

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Formen und Ziele der Elternarbeit

Wir möchten unsere Elternarbeit als Erziehungspartnerschaft bezeichnen.
Die Familie und die Kindertageseinrichtung öffnen sich füreinander, machen ihre Erziehungsvorstellungen transparent und kooperieren zum Wohle des Kindes. In unserer Erziehungspartnerschaft erkennen wir die Bedeutung der jeweiligen anderen Lebenswelt für das Kind an und teilen die Verantwortung für die Förderung der kindlichen Entwicklung.
Das Kind findet in unserer Erziehungspartnerschaft die besten Entwicklungsbedingungen vor:
Es erlebt, dass Familie und Kindertagesstätte an seinem Wohl und aneinander interessiert sind, sich ergänzen und wechselseitig bereichern. Kindertagesstättenarbeit kann letztlich ohne eine intensive Zusammenarbeit mit Eltern nicht erfolgreich sein, da diese in hohem Maße die kindliche Entwicklung prägen.

Ein Ziel der Elternarbeit ist es, sich untereinander besser kennen zu lernen, Vertrauen aufzubauen, bestehende Kontakte zu vertiefen, sowie unsere Arbeit transparenter zu machen und den gegenseitigen Austausch zu fördern.


Formen in der Zusammenarbeit:
•    Tür- und Angelgespräche
•    individuelle Termine zum Entwicklungsbogen/Entwicklungsstand des Kindes
•    Elternbeiratswahl
•    Themenbezogene Elternabende
•    Feste und Feiern
•    Hausbesuche vor Beginn der KiTa-Zeit
•    Gartenaktionen
•    Elternratsitzungen
•    öffentliche Elternabende im Zusammenspiel mit der Hammer Elternschule
•    und vieles mehr ……

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Sicherung und Weiterentwicklung des Standards

14.1    Praxisanleitung von Praktikanten

Die Ausbildung von Praktikanten gehört zu den Aufgaben von Tageseinrichtungen. Da die Einführung in die praktische Arbeit vor Ort Teil der Ausbildung ist, wird unser Team durch Erzieherinnen im Anerkennungsjahr, FOS-11 Praktikantinnen oder Block-Praktikanten ergänzt. Die Anleitung übernimmt in der Regel die jeweilige Gruppenleiterin. Eine ständige Reflexion mit der betreuenden Praxisanleitung ist Voraussetzung für einen erfolgreichen Abschluss des Praktikums.
Auf eine enge Zusammenarbeit mit den Fachschulen für Sozialpädagogik legen wir großen Wert. Ziel der Anleitung ist die Hinführung der Praktikantin zu einem selbständigen, reflektierten Arbeiten und die adäquate Vorbereitung auf das zukünftige Berufsleben.


14.2    Interne und externe Aus- und Weiterbildung

Fortbildung stärkt die Professionalität. Kenntnisse können dadurch aufgefrischt, vertieft und aktualisiert werden. Alle Mitarbeiterinnen können Fortbildungsveranstaltungen besuchen.
Der Träger unterstützt diesen Wunsch der Mitarbeiterinnen nach Qualifizierung auch durch entsprechende finanzielle Mittel. Fachzeitschriften sind selbstverständlicher Teil der Einrichtung. Fachreferenten werden auch zu Elternabenden eingeladen. Der jährliche Konzeptionstag ist fester Bestandteil des Terminkalenders.
Neben dem Bereich der informellen Fortbildung, der sich durch den alltäglichen Austausch innerhalb des Teams der Sport-KiTa Grashüpfer ergibt, werden die verschiedenen Formen der Team- und Gruppensitzung genutzt, um relevante Themenbereiche aufzuarbeiten.


14.3    Qualitätssicherung

Qualitätssicherung ist ein wichtiger Bestandteil der Kindertagesstätte, wie es auch diese Konzeption dokumentieren soll. In regelmäßigen Teamsitzungen und Konzeptionstagen werden die Aufgaben der Einrichtung und die darin stattfindenden Prozesse aktualisiert.
Durch das ständige Reflektieren des pädagogischen Ansatzes und die fortlaufende Überwachung der Rahmenbedingungen, wie Einrichtungs- und Raumqualität, können der Standard gesichert und ausgebaut werden.
Die Sport-Kindertagesstätte Grashüpfer ist Mitglied im trägerübergreifenden Qualitätsprojekt der Stadt Hamm.

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Tiger-Kids-Projekt

Projekt „Tiger-Kids – Kindertagesstätte aktiv“
Wir machen bei dem Projekt, das sich für mehr Bewegung und gesunde Ernährung in Kindertageseinrichtungen stark macht, mit.
Durch unsere Konzeption und unsere Arbeitsschwerpunkte war eigentlich sehr schnell klar, dass wir Projektteilnehmer bei der AOK werden möchten.
Das „Tiger-Kids“ Projekt hat folgende Ziele:
Die Kinder sollen:
-    mehr frisches Obst und Gemüse, statt kalorienreicher Nahrungsmittel essen,
-    mehr Wasser, ungesüßten Tee und verdünnte Saftschorlen als Durstlöscher trinken statt energiereiche Softdrinks und gezuckerte Getränke,
-    mindestens eine Stunde täglich körperlich aktiv sein,
-    körperlich inaktive Freizeitbeschäftigungen (z.B. Fernsehen und Computerspiele) auf möglichst eine Stunde pro Tag einschränken.
Diese Ziele sollen dauerhaft in die Kindertagesstätte und in den Familienalltag integriert werden. Unser pädagogisches Personal wird vor dem Projekt-Start von ausgebildeten Ernährungs- und Bewegungs-Fachkräften geschult.
Das Projekt basiert auf den Erkenntnissen von Prof. Koletzko (Dr.-von-Haunersches-Kinderspital der LMU München) und weiteren Experten zur Förderung einer gesunden Ernährung und Bewegung in der Kindertagesstätte.

Für ein Gelingen des Projekts ist entscheidend, neben Erzieherinnen und Kindern auch die Eltern einzubeziehen. Medien und Materialien wurden daher für alle drei Zielgruppen ausgearbeitet.

Kinder KiTa-Team Eltern
- Spielerische Vermittlung von gesundem Essen und mehr Bewegung - Zweitägige Schulung/ Fortbildung
- Unterstützung via Internet
- Betreuung vor Ort
- Infos über Elternbriefe
- Elternabende mit den Experten der AOK
Konzeption_9   Die Ernährungspyramide ist den Kindern gut bekannt und verdeutlicht ihnen, welche Nahrungsmittel gut für den Körper sind und welche sie seltener zu sich nehmen sollten.

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Elterschule

Ziel der Elternschule Hamm ist es, Eltern durch geeignete Bildungs- und Hilfsangebote bei der Erziehungsaufgabe zu unterstützen, ihnen bei der Vermittlung ihrer Werte und Normen zu helfen und zu einem harmonischeren Miteinander zwischen Kindern und Erwachsenen beizutragen.
Die Elternschule Hamm will einen Beitrag dazu leisten, dass Kinder und Jugendliche möglichst erfolgreich ihre Entwicklungsaufgaben meistern und ihr eigenes Leben verantwortlich in die Hand nehmen können.
Alle Beteiligten in der Elternschule Hamm haben sich auf den „Hammer Erziehungskonsens“ geeinigt, der eine moderne Leitlinie für die Erziehung in der Familie darstellt und den inhaltlichen Rahmen für die Arbeit der Elternschule Hamm bietet. Der Hammer Erziehungskonsens dient auch als Orientierungshilfe für Eltern. Er gibt Denkanstöße, Anregungen und Empfehlungen, wie Erziehung besser gelingen und
HSC_2010_KiTA_ 010

mehr Freude machen kann. Für alle Interessierten liegt er in den „Elternschulen vor Ort“ aus - und wird auf Wunsch auch zugeschickt.

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